Bootsunglück Details zur Bergung am Donnerstag


Die Bergung musste am späten Nachmittag abgebrochen werden, weil die Fähre für die eingesetzten Fahrzeuge zu schwer und die Strömung zu stark war. "Hätte man die Fähre heute schon geborgen, wäre sie zu stark beschädigt geworden. Dadurch wäre die Fähre für immer tot gewesen", informierte der Mariaposchinger Bürgermeister Johann Tremmel. Die Fähre soll nach der Bergung repariert und wieder eingesetzt werden.

Transporter schon geborgen

Den Einsatzkräften gelang es am Mittwoch, mit ihrem Spezialschiff "Gründling" den Transporter, ein Ducato, zu bergen. Das Fahrzeug wurde von der Strömung circa 200 Meter flußabwärts abgetrieben. Es wurde sichergestellt und wird nun untersucht.

Bergung der Fähre samt Traktor und Wagen am Donnerstag

Am Donnerstag will man es erneut versuchen, die Fähre samt Traktor und Wagen zu bergen. Dann soll auch ein Spezialbergeschiff mithelfen, das erst von der Grenze zu Österreich in Jochenstein nach Mariaposching fahren muss. Laut Polizeipräsidium Niederbayern ist das Schiff am Donnerstagmorgen vor Ort. Um 9 Uhr wird in einer Besprechung geklärt, wie die Bergung verlaufen soll. Voraussichtlich soll sie ab Mittag/frühem Nachmittag beginnen.

Die drei Verletzten konnten mittlerweile das Krankenhaus verlassen. Warum es zum Unglück kam, ist noch immer unklar.

Info: Die Fähre war der beste Weg für Pendler in der Gegend, die nächste Brücke bedeutete einen Umweg von 30 Kilometern. Deshalb wurde die Fähre, die 1927 gebaut wurde, von den Landkreisen Straubing Bogen und Deggendorf finanziert. Die Fähre nahm in diesem Jahr im März erst ihren Betrieb wieder auf.

Sobald es neue Informationen gibt, berichten wir weiter.

 

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