Bogenberg Einzug in Kirche besiegelt Wallfahrt auf den Bogenberg

Für den Wallfahrts-Charakter mit gemeinsamen Singen und Beten sorgten die Vorbeter. Foto: sp

Die Holzkirchener haben ihr Gelübde erfüllt. Mit der langen Stang sind die Kerzenträger samt Pilgerschar am Pfingstsonntagnachmittag in die Wallfahrtskirche am Bogenberg eingezogen. Den Kraftakt, die senkrechte Pfingstkerze abschnittsweise einzeln vom Stadtplatz über den steilen Pilgerweg hinauf zu tragen, meisterte das zwölfköpfige Team mit Bravour.

Es ist einer dieser unbeschreiblich schönen Momente, wenn die Holzkirchener mit ihrer Opfergabe zur Gnadenmutter ins Gotteshaus kommen. Am Pfingstwochenende marschierten wieder viele Pilger - egal ob Jung oder Alt - zum Bogenberg. Der dreizehn Meter lange und mit rotem Wachs umwickelte Fichtenstamm, der rund fünfzig Kilogramm wiegt, ist nach eineinhalb Tagen gut in der Wallfahrtskirche am Bogenberg angekommen. Die Ankunft in der Rautenstadt verfolgten etliche Besucher und viele Ehrengäste. Schon vor über 500 Jahren versprachen die tiefgläubigen Menschen aus dem Holzland südlich der Donau der Gottesmutter vom Bogenberg jährlich die besondere Kerze zu stiften. Das Gelübde wurde - laut Überlieferung - aus großer Not, einer Borkenkäferplage, gemacht.

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