Bogenberg/Berlin Notärztin berichtet über Einsatz am Breitscheidplatz

Polizisten und Rettungskräfte stehen am 19. Dezember 2016 vor der Gedächtniskirche in Berlin. Im Dezember 2016 richtete Anis Amri auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz ein Blutbad an. Foto: Michael Kappeler/dpa

Sie war als erste Leitende Notärztin vor Ort und hatte dadurch auch die Einsatzleitung nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche am 19. Dezember 2016 inne: die Leitende Notärztin Carola Behling vom Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Berlin. Eindrucksvoll schilderte sie bei einer Ärztefortbildung auf dem Bogenberg das Geschehen.

Beim Anschlag auf dem Breitscheidplatz handelte es sich laut Behling um "einen MANV, einen Massenanfall an Verletzten, der die Kapazitäten der Retter übersteigt". Zunächst war an dem Winterabend kurz nach 20 Uhr von der Leitstelle lediglich ein Verkehrsunfall gemeldet worden. "Es war um diese Zeit schon dunkel und es herrschte Weihnachtsstimmung. Draußen war es um die zwei Grad kalt, dazu wehte ein frischer Wind, der es gefühlt noch kälter erscheinen ließ", schilderte die Referentin weiter. "Die Schneise des Lkw durch den Weihnachtsmarkt sah vor Ort auch tatsächlich eher nach einem Verkehrsunfall aus", berichtete sie. Er hatte nicht anschlagstypisch weiter geradeaus durch die Budengasse gesteuert, sondern diese im bogenförmigen Bremsmanöver nach einiger Zeit durchbrochen und wieder verlassen, wie ein Internet-Video aus einer privaten Autokamera zeigte.

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