Heutzutage wird gewischt. Früher wurden Tasten gedrückt. Und noch früher eine Wählscheibe gedreht. Die Rede ist vom Telefon: Ein solches mit Wählscheibe steht derzeit im Kreismuseum auf dem Bogenberg, es gehört zur Sonderausstellung "Vom Reiz der alten Dinge - Museumsobjekte neu gesehen".

Die Ausstellung aus dem vergangenen Jahr wurde verlängert und kann somit ab Ostersonntag, 1. April, wenn das Museum in seine neue Saison startet, wieder besucht werden. Die Sonderausstellung gibt Einblick in eine Zeit, als es Kassettenrekorder und Plattenspieler gab, Lehrfilme in der Schule mittels ratterndem Projektor vorgeführt statt online abgerufen wurden und ein Telefon ein Telefon war - und nicht gleichzeitig auch noch Radio, Musiktruhe, Fotoapparat, Uhr, Landkarte... Eine Zeit, die genaugenommen noch gar nicht so lange her ist. Und die gerade jungen Menschen heute manchmal trotzdem schon fast so fern erscheint wie die Steinzeit. "Wegen des Telefons", erzählt Museumsleiterin Barbara Michal, "kommen immer wieder einmal Besucher nach vorne zur Kasse und fragen, wieso es nicht funktioniert. Dabei funktioniert es. Aber man ist das Warten nicht mehr gewohnt."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 27. März 2018.