Grundstoffhersteller, Komponentenlieferanten, Frühzykliker, Rohstoff-Firmen: Anleger reißen sich derzeit um Konzerne, die von den weltweiten Engpässen bei Basismaterialien wie auch vom weltweit erwarteten postpandemischen Aufschwung profitieren könnten. Die BASF etwa hat ihren Ex-Dividende-Abschlag nach der Hauptversammlung, wenn die Ausschüttung den Kurs deckelt, rasch wieder ausgebügelt.

Rohstoff-Unternehmen wie Rio Tinto, Glencore, BHP Billiton, Freeport McMoran und viele andere legten in der vergangenen Woche bis zu 15 Prozent zu. Der Alu-Riese Alcoa schaffte über elf Prozent plus, womit sich die Aktie binnen Jahresfrist nun nahezu vervierfacht hat, dennoch aber immer noch bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von gerade mal zehn notiert.

Die Rohstoff-Futures deuten an, wohin der Trend geht: Öffnen mit zunehmenden Impfkampagnen immer mehr Volkswirtschaften, dann werden sich Konsum, Nachfrage und damit Preise weiter massiv erhöhen. Parallel wird damit auch das Korrekturrisiko steigen.

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