Vor 130 Jahren ist "Aus der Welt der Waldeinsamkeiten" erschienen. Hans Aschenbrenner und Gerhard Hopp teilen die Faszination für Karl Klostermann und das Grenzland. Überall moorige Einöde, unbewegt, einförmig bis zur Verzweiflung, elender Wald ..." Der düstere Böhmerwald des 19. Jahrhunderts schwappt über die Seiten von Karl Klostermanns Buch.

"Das war mein erster Klostermann-Roman", erinnert sich Dr. Hans Aschenbrenner, wie er um die Jahrtausendwende "Aus der Welt der Waldeinsamkeiten" las. Der Neukirchner Hobby-Historiker, Tier- und Pflanzenkundler klingt fast ehrfürchtig: "Ich war begeistert von der Landschaftsschilderung."

So begeistert, dass Aschenbrenner sich fortan in die Welt des böhmischen Autoren stürzt und sämtliche Bücher von ihm liest. Nicht alle. "Die Erben des Böhmerwalds" haben er und seine Frau bei der Hälfte abgebrochen. Zu tragisch das geschilderte Schicksal.