BMW, Audi und weitere Firmen Metall- und Elektroindustrie plant weiter viel Kurzarbeit

Im zweiten Quartal will mehr als ein Viertel der Betriebe der Metall- und Elektroindustrie - insgesamt gut 28 Prozent - weiter Kurzarbeit fahren. Dazu zählt auch der Autobauer BMW (Symbolbild). Foto: dpa

Ungeachtet der allmählichen Entspannung in der Corona-Krise planen immer noch viele Unternehmen in Bayerns wichtigster Industriebranche Kurzarbeit.

Im zweiten Quartal will mehr als ein Viertel der Betriebe der Metall- und Elektroindustrie - insgesamt gut 28 Prozent - weiter Kurzarbeit fahren. Das teilten die zwei Metallarbeitgeberverbände bayme und vbm am Freitag in München mit. "Das macht deutlich, dass die Folgen der Corona-Pandemie keinesfalls überwunden sind", sagte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Im ersten Quartal gab es demnach noch in 36,7 Prozent der Unternehmen Kurzarbeit.

Zur Metall- und Elektroindustrie zählen Audi und BMW ebenso wie Airbus, Siemens und der Maschinenbau. Die Geschäftslage ist nach der Konjunkturumfrage der beiden Verbände sehr uneinheitlich: Bei den Autoherstellern geht es aufwärts, die Luftfahrtindustrie ist weiter in der Krise. Die Produktion insgesamt war im ersten Quartal um knapp vier Prozent höher als ein Jahr zuvor. Doch der Durchschnittswert spiegelt nicht die Lage der einzelnen Industriezweige wider: In der Automobilbranche etwa stieg die Produktion um fast acht Prozent, in der Elektroindustrie lag sie um 3,6 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2020.

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse: