Blühpakt Bayern Landshut erhält Zuschuss für Pflanzaktion

Wichtiger Beitrag für nachhaltigen Artenschutz: Im Mai starten in der Wolfgangsiedlung die Maßnahmen zur insektenfreundlichen Umgestaltung, die der „Blühpakt Bayern“ möglich macht. Foto: Stadt Landshut

Landshut ist eine von 13 niederbayerischen Kommunen, die für das Projekt „Starterkit – 100 blühende Kommunen“ im Rahmen des „Blühpakts Bayern“ ausgewählt wurde. Ziel der Aktion ist es, Städte und Gemeinden dabei zu unterstützen, öffentliche Grünflächen naturnah und insektenfreundlich zu gestalten. Das teilte die Stadt mit. 

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz investiert hierfür insgesamt 500.000 Euro, mit denen 100 Kommunen in den Genuss einer finanziellen Unterstützung von je 5.000 Euro kommen. In das Netzwerk dieser „blühenden Kommunen“ darf sich auch die Stadt Landshut einreihen und damit ebenfalls über den willkommenen Zuschuss freuen.

Beitrag für Insektenschutz

Wofür dieser verwendet wird, steht auch schon fest: „Für eine naturnahe und insektenfreundliche Umgestaltung einer kommunalen Fläche in der Wolfgangsiedlung“, informiert der technische Leiter des Stadtgartenamts, Kurt Grübl. „Um den Artenreichtum heimischer Insekten zu fördern, ist es wichtig, dass neue Lebensräume für unsere heimischen Insekten wie Wildbienen, Schmetterlinge und Käfer geschaffen und langfristig erhalten werden.“

Mit dem Projekt im Rahmen des „Blühpakt Bayern“ könne neben den bereits umgesetzten Maßnahmen im Stadtgebiet ein weiterer wichtiger Beitrag für einen nachhaltigen Insektenschutz geleistet werden, ergänzt Grübl.

Ein Zeichen für Artenvielfalt 

Die Stadt Landshut beteiligt sich bei diesem Projekt mit Vorzeigecharakter und setzt damit ein Zeichen für die Artenvielfalt auf den stadteigenen Flächen – gestartet wird im Mai. Grübl zufolge werden im Rahmen des Projekts öffentliche Grünflächen südlich vom Altdorfer Friedhof bis zum Grünzug zwischen der August-Sperl-Straße und Amalienstraße gestaltet.

Um die Artenvielfalt im Grünzug zu erhöhen, sind vielfältige Maßnahmen vorgesehen: Neuansaat mehrerer Teilflächen mit artenreichem Blumenwiesen-Saatgut, Anlegen von Blüh- und Vogelnährhecken mit heimischen Sträuchern sowie Einbringen von Kleinstrukturen wie Stein-/Sandschüttungen und Totholzhaufen für Reptilien und Insekten. Es ist vorgesehen, im Mai mit den Maßnahmen zu beginnen und diese im Herbst mit der Pflanzung von Sträuchern abzuschließen. Die Durchführung erfolgt durch das Stadtgartenamt in Zusammenarbeit mit der Biodiversitätsberatungsstelle im Amt für Umwelt-, Klima- und Naturschutz.

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