Blick in die Zukunft Der etwas andere Jahresrücklick: Das war 2020!

Wir haben einen Blick in das nächste Jahr 2020 geworfen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Jahresrückblick? Das kann jeder. Wir auch - aber fürs nächste Jahr! Denn wir waren in der Zukunft. Viel Spaß mit dem, was wir erlebt haben. Und: Nicht alles all zu ernst nehmen.

Januar: Bonitonnen und Bonitessen

Schon nach der ersten Woche Bon-Pflicht ist klar: Die Kassenzettel verursachen viel Müll. Seit Jahresbeginn bekommt jeder beim Einkaufen die Zettelchen. Und die dürfen nicht ins Altpapier – sie sind auf Thermopapier gedruckt. Also hat sich die Bundesregierung was einfallen lassen: die Bonitonne. Eine neue, rosafarbene Mülltonne, in der nur Bons entsorgt werden dürfen. Dass sich jeder daran hält, dafür sorgt die Bonitesse. Wer seine Bons verbotenerweise im Altpapier entsorgt, muss mit einem Strafzettel rechnen. Und der gehört natürlich in die Bonitonne!

Februar: Wie heißt Bibis Baby?

Fans von „BibisBeautyPalace“ rasten aus. In wenigen Wochen kommt das zweite Kind der Influencerin zur Welt. Ein Insider hat die Klinik verraten, in der das Baby geboren werden soll. Seit Wochen campen Fans in rosa Zelten vor dem Krankenhaus und singen die „Wap bap“-Hymne. Freistunde hat exklusiv erfahren, wie das Baby heißen wird: Bilou.

März: Disney übernimmt das Streaming

Ende März startet Disney+. Die Abo-Zahlen rasen in die Höhe. Die Konkurrenz hat hart zu kämpfen: Amazon stellt seinen Dienst ein und konzentriert sich auf den Versand. Netflix versucht, sich mit Schleuderpreisen zu retten, scheitert aber. Disney hat Erbarmen, kauft Netflix und streicht alles, was nicht familienfreundlich ist. Nur noch sprechende Tiere und singende Animationen laufen ab sofort.

April: Tigers sind DEL-Meister

Die Tigers können nicht mehr verlieren. Als Tabellenerster gehen sie in die Playoffs. Im Finale lassen sie München keine Chance: vier zu null für Straubing. Die Tigers sind Eishockey-Meister. Die Stadt dreht durch.

Mai: Landshut ist pleite

Schock in Landshut: Die Stadt ist pleite. Das Eisstadion wurde noch saniert, doch was ist mit dem Stadttheater? Die Verwaltung beschließt, Kultur und Sport zusammenzuführen. Das Landestheater Niederbayern zieht ins EVL-Stadion und führt dort die Produktionen auf. Alle Aufführungen werden zudem über die Videoleinwände übertragen. EVL-Legende Erich Kühnhackl führt dabei Regie.

Juni: EM-Spieler kommen zu spät

Eine Europameisterschaft gespielt in zwölf Ländern – das Turnier dieses Jahr ist etwas besonderes. Genau wie die Wege zu den Stadien. Denn: Die Fußballer wollen das Turnier nachhaltig bestreiten und reisen mit dem Zug. In den Abteilen beantworten sie Fragen von Fans, diskutieren und feiern mit ihnen. Doch es gibt ein Problem: die Züge in und durch Deutschland. Die kommen regelmäßig zu spät oder fallen ganz aus. Die Folge: Spiele werden später angepfiffen, manche müssen sogar abgesagt werden. Europameister wird Dänemark. Dort fahren die Züge am pünktlichsten. Den Pokal überreicht Klimaaktivistin Greta Thunberg. Sie ist Botschafterin des nachhaltigen Turniers.

Juli: Pünktliche Sommerspiele

Auch Japan möchte Vorbild beim Klimaschutz sein und kopiert das Konzept der Fußball-Europameisterschaft. Bei den Olympischen Spielen, die in Tokio stattfinden, geht es mit dem Zug zu den einzelnen Wettkämpfen. Nur: Die fahren in Japan pünktlich. Sehr pünktlich. Jeder Wettkampf kann zur geplanten Zeit starten. Es wird eine reibungslose Veranstaltung. Einzig die deutschen Fans kommen hin und wieder zu spät: Sie sind diese Pünktlichkeit bei Zügen einfach nicht gewohnt.

August: Dirndlkini und Lederbadehose

Puh ... dank des Klimawandels kommt man auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest immer mehr ins Schwitzen. In den Festzelten hat es tropische Temperaturen. Deswegen schlägt eine Erfindung ein wie eine Bombe: der Dirndlkini, auch als Dirndlbadeanzug verfügbar. Passend dazu tragen die Männer Lederbadehosen. Die Wirte gehen begeistert mit dem Trend und erfrischen die jetzt wasserfesten Besucher im Viertelstundentakt mit an der Zeltdecke installierten Bierduschen.

September: Die Schule startet wieder

Kein Witz: ist leider so ...

Oktober: Der BER wird chinesisch

Ende Oktober sollte die Eröffnung des Berliner Flughafens wirklich klappen – nach 13 Jahren. Doch es kommt, wie es kommen musste. Sie scheitert. Immer noch gibt es zu viele Mängel. Die Flughafenchefs holen Hilfe aus China. Die eröffneten einen Megaflughafen in Peking – nach nur vier Jahren Bauzeit. Ende 2020 ist der BER dann nahezu fertig. Dank chinesischer Hilfe.

November: Bleibt Trump Präsident?

Das Amtsenthebungsverfahren hat Donald Trump überstanden, selbstbewusst wie nie gibt er sich im Wahlkampf. Er hat es leicht: Seine Gegenkandidaten sind mehr mit sich selbst beschäftigt. Und seine unzähligen Skandale können dem Präsidenten nichts anhaben. Am 3. November wird deshalb klar: Trump bekommt eine zweite Amtszeit. Dann jedoch die überraschende Wendung: Er verkündet, die Wahl nicht anzunehmen. Er sei zwar „the greatest president ever“ gewesen. Doch es ging ihm vor allem um seine Wahlsiege. Der zweite sei nun der Beweis, dass er ein „incredible genius“ sei. Der Rest? Seine zweite Amtszeit? „Boring.“ Insbesondere weil er nicht ein drittes Mal Präsident werden kann. Das solle doch nun bitte jemand anderes machen.

Dezember: Silvester ohne Feuerwerk

Weniger Feinstaub, mehr Umweltschutz. 2020 gibt es erstmals ein landesweites Feuerwerk-Verbot in Deutschland. Für die private Laser-Show für daheim hat Apple Abhilfe geschafft: das iPhone 58 LE, Laser-Edition. Die Rückseite des neuen High-End-Geräts ist mit bunten Lasern übersät, die verschiedene Licht-Shows erzeugen. Mit der Pro-Version sind sogar Soundeffekte für das ultimative Silvester-Erlebnis möglich. Kostenpunkt: rund 7000 Euro. Aber der Umwelt zu Liebe ist ja nichts zu teuer …

 

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