BGH kippte Urteil wegen Mordes Die Suche nach dem Täter beginnt von Neuem

In Regensburg wird ein Mordprozess neu aufgerollt (Symbolbild). Foto: dpa

Im Februar 2019 war ein heute 51-jähriger polnischer Produktionshelfer vom Landgericht Regensburg wegen Mordes verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Angeklagte auf einer Feier im Mai 2018 einen Landsmann mit einem Messer getötet hat. Seit Dienstag wird das Verfahren nun neu aufgerollt.

Der Angeklagte hatte die Tat bestritten. Auf Revision der Verteidiger hin hob der Bundesgerichtshof (BGH) das Urteil komplett auf. Die Richter kamen zu dem Ergebnis, dass die Regensburger Entscheidung einer "sachlich-rechtlichen Nachprüfung nicht standhält".

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