BFV Vize Schraudner will Nachfolger von Koch werden

Rainer Koch, Präsident des Bayerischen Fußball-Verbands. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Der Münchner Robert Schraudner will im Bayerischen Fußball-Verband dem scheidenden Präsidenten Rainer Koch im Amt folgen. "Ich würde gerne Nachfolger von Rainer Koch werden und dafür kandidieren", sagte der 57-Jährige am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Seit 2015 ist der gelernte Bankfachwirt bereits Vize-Präsident im BFV. Koch war im Jahr 2004 zum Präsidenten des größten der 21 Landesverbände gewählt worden.

In Christoph Kern (39) gibt es einen weiteren Kandidaten. Der schwäbische Bezirksvorsitzende will ebenfalls BFV-Boss werden. Am Freitag will sich Kern, Justiziar am Obersten Rechnungshof, beim schwäbischen Bezirkstag in Neusäß erst einmal als Bezirksvorsitzender zur Wahl stellen.

"Ich fühle mich in Schwaben wohl, ich führe den Bezirk sehr gern", sagte Kern der "Augsburger Allgemeinen", "aber die Delegierten sollen im Vorfeld klar Bescheid wissen, dass ich vielleicht in acht Wochen eine andere Aufgabe im Verband übernehmen könnte."

Koch (63) hatte bereits erklärt, auf dem Verbandstag am 24. und 25. Juni im niederbayerischen Bad Gögging auf eine erneute Kandidatur zu verzichten. Diesen persönlichen Entschluss hatte der Jurist dem BFV-Vorstand bereits am 12. März nur wenige Stunden nach dem Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) angekündigt.

Dort war Koch nicht wieder in das Präsidium gewählt worden. Er gehörte insgesamt 15 Jahre lang dem DFB-Präsidium als Vize-Präsident an. Koch hatte den Verband als 1. Vizepräsident in den vergangenen Jahren gleich dreimal interimsmäßig geführt, nachdem Wolfgang Niersbach, Reinhard Grindel und zuletzt Fritz Keller jeweils vorzeitig vom Amt des Präsidenten zurückgetreten waren.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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