Ein Gewitter mit Wolkenbruch empfing die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses am Dienstagnachmittag in Kostenz, die folgende Sitzung verlief dann angenehmer: Hauptpunkt war die Vorstellung des Kinderheimes Sankt Johannes. Das Gremium hatte sich nicht wie sonst im Landratsamt getroffen, sondern an diesem Ort der "stationären Jugendhilfe", damit die Ausschussmitglieder das Heim selbst begutachten konnten.

Von der "guten Arbeit, die hier geleistet wird" schwärmte nicht nur Landrat Josef Laumer - der das Heim schon aus seiner Zeit bei der Polizei kennt, als er hin und wieder aus ihrer Familie geholte Kinder dort in Obhut geben musste -, sondern auch beispielsweise Wolfgang Folger. Der ehemalige Schwarzacher Rektor betonte, wie sehr die Schüler aus Kostenz im positiven Sinne aufgefallen seien. Hervorragende Erziehungsarbeit erfolge in dem Heim - das den Bewohnern auch "Heimat" werde. Diese Gefühle zeigten sich unter anderem dadurch, dass beim jährlichen Sommerfest immer viele "Ehemalige" mit dabei seien. Sie alle hätten ihren Weg gemacht: "Jeder hier eingesetzte Euro ist eine wirklich gut angelegte Investition."

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