Die Zahlen sprechen für sich: In ganz Bayern geht man von 2.500 Kiebitz-Brutpaaren aus (Erfassung 2015). Die Bestände der Wiesenbrüter sind stark rückläufig. Deutschlandweit und bayernweit nahmen die Bestände in den vergangenen zwei Jahrzehnten um 80 Prozent ab. Der Kiebitz steht deswegen auf der bayerischen "Roten Liste" in der Kategorie 2 - stark gefährdet.

Der Bund Naturschutz im Landkreis Dingolfing-Landau hat in einem bayernweit einzigartigen Bündnis zwischen Naturschützern und Landwirten das Projekt "Gemeinsam dem Kiebitz helfen" ins Leben gerufen, weil der Landkreis eines der bayernweit wichtigsten Brutgebiete für den Kiebitz ist und die Rückgänge in den Beständen alarmierend sind.