Berufsschule II in Landshut Nach Unfall: Gefahrenstellen werden entschärft

Für geübte Kletterer war es bislang kein großes Problem, die Sicherheitstür zur Fluchttreppe zu umsteigen und somit auf das Dach der Berufsschule II zu gelangen. Dies soll nun unterbunden werden, um Unglücke wie das im vergangenen März ausschließen zu können. Foto: cv

An Samstagen sind die Schulen bekanntlich weitestgehend verwaist. Am 9. März dieses Jahres nutzten dies zwei zwölfjährige Jungen, um unerlaubt das Gelände der Berufsschule II in der Weilerstraße zu betreten.

Damit nicht genug, zusätzlich verschafften sie sich über eine eigentlich versperrte Feuertreppe Zutritt auf das Flachdach des Nebengebäudes. Dabei passierte das Unglück: Einer der beiden Buben brach durch die Kuppel eines Oberlichtes und stürzte mehrere Meter nach unten in einen darunter liegenden Raum. Hierbei zog sich der Zwölfjährige schwere Verletzungen zu und musste von den alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus eingeliefert werden. In seiner Sitzung am Mittwochnachmittag debattierte der Zweckverband berufliche Schulen Landshut, welche Konsequenzen man ziehen sollte, um derartige Unfälle künftig möglichst ausschließen zu können. Ulrich Hückinghaus, der Sicherheitsingenieur der Stadt Landshut, empfahl, die Stirnseite des Treppenaufgangs zusätzlich mit einem Gitter- oder Lochblech zu verkleiden. "So wird eine zusätzliche Barriere geschaffen." Die bauamtlichen Betriebe der Stadt schätzten den Aufwand dafür auf circa 2.300 Euro.

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