Whistleblower: Für die einen sind sie Verräter und Wichtigtuer, die ihre Loyalitäts- und Verschwiegenheitspflichten verletzen. Für andere sind sie Helden, die ein hohes persönliches Risiko eingehen, um auf Missstände und Fehlentwicklungen aufmerksam zu machen, und dem Gemeinwohl einen großen Dienst erweisen. Viele, die den Begriff hören, denken an Ex-Geheimdienstler Edward Snowden oder an Wikileaks-Gründer Julian Assange.

Doch es geht auch um die Krankenschwester und den Altenpfleger, die sich nicht anders zu helfen wissen, als der Zeitung oder den Behörden einen Tipp zu geben, um auf untragbare Zustände und Rechtsverstöße an ihrem Arbeitsplatz aufmerksam zu machen. Um Beamte oder Angestellte, die mitbekommen, wie Steuergeld verschwendet wird. Oder Beschäftigte, die von Verstößen des Arbeitgebers gegen Umweltvorgaben oder Sozialauflagen erfahren. Die von Vorgesetzten dann zu hören bekommen, sie sollten besser still sein, wenn ihnen ihr Job lieb ist.

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