Berlin Arme und reiche Städte

Gelsenkirchen gehört, gemessen am Anteil der Hartz-IV-Empfänger an der Bevölkerung, zu den ärmsten Kommunen. Foto: dpa

Vielen deutschen Kommunen steht das Wasser finanziell nicht nur bis zum Hals, sondern bis Oberkante Unterlippe.

Wenn euphorisch davon die Rede ist, Kreise, Städte und Gemeinden hätten Überschüsse erwirtschaftet und von der positiven ökonomischen Entwicklung profitiert, dann trifft das nur auf einen Teil von ihnen zu. Viele sind nicht in der Lage, sich aus ihrer Misere zu befreien. Vom Aufschwung profitieren sie kaum, jeder zusätzliche Euro muss in Schuldentilgung und längst überfällige Investitionen gesteckt werden, jede wirtschaftliche Eintrübung macht sich schmerzhaft etwa durch höhere Hartz-IV-Ausgaben bemerkbar, wie eine aktuelle Studie belegt. Die Kluft zwischen armen und reichen Kommunen wird immer größer. Das bekommen viele Bürger praktisch täglich zu spüren, etwa in den Städten, in denen Schulen, Kindergärten, Straßen und Rathäuser in desolatem Zustand sind, in denen Schwimmbäder, Sportanlagen und Theater schließen und in denen die öffentliche Daseinsvorsorge immer weiter abgeschmolzen wird, während Politik und Verwaltung Steuern und Gebühren erhöhen und neue Abgaben erfinden.

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