Katrin Neueder vom Landratsamt war in die Gemeinderatssitzung gekommen, um nochmals für das Pflege-Krisendienst-Projekt zu werben. Der Kreisausschuss hatte dieses Pilotprojekt im Februar vorgestellt. Im Juli gab es dann eine Umfrage bei den Kommunen, inwieweit diese sich auch finanziell beteiligen und an der Aktion teilnehmen wollten. Der Landrat bat hier um eine verbindliche Zusage und eine Finanzbeteiligung von einem Euro pro Einwohner.

Neueder berichtete nun, dass sich bisher 14 Gemeinden beteiligen und bat auch um die Zusage von Berglern. Das Projekt solle vorerst für ein Jahr laufen und stelle ein niederschwelliges Unterstützungsprogramm dar. Man wolle keine Konkurrenz zu Pflegediensten oder sonstigen Einrichtungen sein. Es sei vielmehr für den Übergang bis zum Pflegedienst oder zur Reha gedacht. Mit einer Hotline wolle man eine Versorgung innerhalb von 90 Minuten beim Patienten erreichen. Start solle zum Jahresbeginn 2021 sein.