Bei Polizeikontrolle erwischt Welpenschmuggel in Simbach

Immer wieder werden illegal Welpen nach Deutschland geschmuggelt. Hier ein Bild von einem Fall im Mai. (Symbolbild) Foto: GPI Passau

An der Grenze zu Österreich kommt es immer wieder zu illegalem Welpenschmuggel unter teils schrecklichen Bedingungen. Am Sonntag mussten erneut Hundwewelpen aus einem Kofferraum befreit werden. 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Beamte der Grenzpolizeigruppe Simbach am Inn auf der Innstraße ein Auto angehalten, das von Braunau aus nach Deutschland gekommen war. Darin war ein Pärchen aus Ungarn mit Wohnsitz in Köln. Darauf angesprochen gab der Beifahrer an, dass sich der Kofferraum nicht öffnen lasse. Grund genug für die Beamten, sich diesen genauer anzuschauen. 

Hinter diversen Gepäckstücken fanden sie eine Transporttasche mit drei Hundewelpen. Ein weiterer Welpe wurde in einer Tasche im Fahrzeugfond gefunden. Die für die Einfuhr von Hundewelpen erforderlichen Unterlagen konnte das Pärchen nicht vorweisen. Zudem entsprach die Größe der Transporttaschen nicht den diesbezüglichen Vorschriften. Die Hunde wurden daher sichergestellt, mit Futter versorgt und in ein Tierheim gebracht. Ermittlungen wegen Verstößen nach dem Tierschutzgesetz wurden auch eingeleitet.

Darüber hinaus hatten die beiden gegen die Corona-Einreiseverordnung verstoßen. Sie waren nach einem Aufenthalt in einem Corona-Hochrisikogebiet ins Bundesgebiet eingereist. Bei der Kontrolle konnten sie weder die erforderliche Einreiseanmeldung noch einen Impf- oder Genesenen-Nachweis, beziehungsweise einen gültigen PCR-Test vorweisen. Auch wegen dieser Verstöße wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Außerdem müssen sie sich in eine zehntägige Quarantäne begeben. 

Lesen Sie hierzu auch den Artikel "Tierheim Passau an der Grenze: Welpenschmuggel und Tierleid".

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