BBV-Obmann im Interview "Die Stimmung ist so schlecht wie noch nie"

Gerhard Stadler ist seit 2012 niederbayerischer BBV-Präsident. Er betreibt Ackerbau und Schweinezucht. Sein Sohn hat Landwirtschaft studiert. Ob er den Betrieb übernimmt, ist noch ungewiss. Foto: Anna-Lena Weber

Tiertransporte in den Osten, mehr Artenschutz, der Süd-Ost-Link oder die Diskussion über die Flutpolder - bei vielen aktuellen Themen sind die Landwirte betroffen. Dabei sieht sich der Berufsstand immer mehr zu Unrecht an den Pranger gestellt. Die Stimmung war noch nie so schlecht, sagt Gerhard Stadler (57). Er spricht für rund 20.000 Betriebe. Ein Interview mit dem Bezirkspräsidenten des Bauernverbandes in Niederbayern.

Herr Stadler, starten wir mit einem guten Thema. Nach den zu trockenen Monaten März und April ist nun doch etwas Regen gefallen. Hat sich die Situation verbessert?

Gerhard Stadler: Es ist nicht mehr so dramatisch, aktuell ist es eher zu kalt. Es gibt Gebiete in Niederbayern, in denen 40 Liter pro Quadratmeter gemessen wurden. Allerdings gibt es auch Regionen mit lediglich fünf bis zehn Litern pro Quadratmeter. Für den Wald hingegen hat es immer noch viel zu wenig geregnet.

Was passiert, wenn es doch wieder ein so trockener Sommer wird wie im vergangenen Jahr?

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