Bayernliga Süd Später Elfmeter: Hankofen punktet glücklich in Donaustauf

Zeigte eine starke Leistung in Donaustauf: Hankofens Kapitän Matthias Lazar. Foto: Charly Becherer

Durch einen verwandelten Elfmeter in der Nachspielzeit holt die SpVgg Hankofen doch noch einen glücklichen Punkt beim SV Donaustauf.

Die Nachspielzeit der Bayernliga-Partie zwischen dem SV Donaustauf und der SpVgg Hankofen läuft. Die Hausherren führen 2:1, als Florian Sommersberger im Strafraum fällt. Es gibt Elfmeter. Strittig für Donaustaufs Trainer Franz Koller, glasklar für Hankofens Coach Gerry Huber. Sei's drum. Andreas Wagner läuft an - und trifft. Die "Dorfbuam" nehmen einen Zähler aus dem Ostbayern-Duell mit.

Mit dem Elfmeter wollte sich Koller nach der Partie ohnehin nicht mehr lange beschäftigen. "Das war letztlich nicht entscheidend, sondern die vielen, vielen Chancen, die wir haben liegen lassen", sagte er. 4:1 oder 5:1 hätte sein Team bis zur Nachspielzeit bereits führen können. Auch Gerry Huber sprach von einer "leichtfertigen" Chancenverwertung der Staufer.

Nach einer halben Stunde hatte Walter Kirschner den SVD in Führung gebracht. Hankofen hatte ein neues System gespielt, mit dem sie aber nicht wirklich zurecht kamen, weshalb dann aufs gewohnte 4-4-2 zurückgewechselt wurde. "Dann hatten wir etwas mehr Zugriff, kamen besser in die Zweikämpfe", sagte Huber. Kurz vor der Pause erzielte dann auch Christian Liefke den Ausgleich. "Bis dahin hatte Hankofen nicht einmal aufs Tor geschossen", ärgerte sich Koller. Cihangir Özlokman sorgte kurz nach dem Seitenwechsel für die erneute Donaustaufer Führung, die noch höher hätte werden müssen. Doch Stauf nutzte die Chancen nicht - und dann kam der Elfmeter.

"Fußballerisch können wir zufrieden sein", sagte Franz Koller hinterhier. Nur die Ausbeute wurmte ihn. "Aber wer Chancen in Hülle und Fülle so vergibt wie wir, der braucht sich auch nicht zu beschweren." Ganz anders war die Stimmungslage auf Hankofener Seite. "Wir sind überglücklich, der Punkt gibt uns ein gutes Gefühl", sagte Gerry Huber. "Die Leistung war ausbaufähig, aber es war wichtig, dass wir Moral gezeigt und die Hankofener Tugenden auf den Platz gebracht haben."

 

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