Bayernliga Süd Hankofen will Ismaning "nicht mit leeren Händen" verlassen

Tobias Beck und die SpVgg Hankofen reisen am Wochenende zum formschwachen FC Ismaning. Foto: Fabian Roßmann

Die beiden letzten Ligapartien konnte die SpVgg Hankofen-Hailing auf heimischen Platz beide gewinnen. Am Samstag empfängt sie der FC Ismanning, der in dieser Saison den Erwartungen deutlich hinterherhinkt.

Die SpVgg Hankofen-Hailing reist am Samstag zum Drittletzten FC Ismaning. Die Mannschaft von Spielertrainer Mijo Stijepic verfügt jedoch über deutlich mehr individuelle Klasse, als dies der Tabellenplatz aussagt. Die bislang schlechte Saison kann sich Hankofens Trainer Gerry Huber auch nicht recht erklären. "Ismaning ist individuell sehr stark und hat sich eigentlich vor der Saison zudem noch richtig gut verstärkt. Ich hätte sie im vorderen Tabellendrittel erwartet". Die Realität sieht jedoch aktuell anders aus. Trotzdem spricht Huber von einer "ganz harten Aufgabe".

Seine Mannschaft, die die beiden letzten Spiele gewinnen konnte, will diese Serie fortsetzen und sich ein möglichst gutes Punkte-Polster bis zur Winterpause erarbeiten. "Konstant punkten, das ist die Kunst der großen Mannschaften. Wir wollen am Samstag unsere guten Leistungen bestätigen", so Huber. Sein Team wolle "nicht mit leeren Händen" den Heimweg antreten.

Der einstige Schwachpunkt, die Defensive, funktioniert seit zwei Spielen richtig gut. Nur ein Gegentor mussten die "Dorfbuam" in der letzten drei Spielen (darunter der 5:0-Testspielsieg gegen den Kreisligisten SV Motzing) hinnehmen. "Wir sind hinten einfach gefestigter. Mit den guten Ergebnissen ist auch das Selbstvertrauen gewachsen. Das hat einen sehr großen Anteil", sagt Huber. Abwehrchef und Kapitän Matthias Lazar ist laut Huber "eine Bank" und Benedikt Gänger und Kilian Schwarzmüller machen ihre Sache ebenfalls gut. In der Hinterhand hat Huber mit Robin Justvan noch einen weiteren "richtig guten Innenverteidiger". 

Die Personalsituation bei den Hankofenern bleibt zur Vorwoche beinahe gleich. Neben den beiden Langzeitverletzten Michael Gröschl und Dominik Waas muss der Trainer jedoch auf Außenverteidiger Timo Sokol (Verdacht auf Sydesmosebandverletzung) verzichten.

 
 

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