Bayernliga Süd Hankofen erwischt einen schwarzen Tag

Enttäuscht über das Spiel seiner Mannschaft: Gerry Huber. Foto: Charly Becherer

Beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht Holzkirchen hat die SpVgg Hankofen am Samstag klar mit 0:3 verloren.

Das war nichts! Nach zuvor fünf Spielen ohne Sieg hatte sich die SpVgg Hankofen am Samstag fest vorgenommen, wieder einmal einen Dreier einzufahren. Das mit drei Punkten abgeschlagene Schlusslicht Holzkirchen schien dafür ein guter Gegner zu sein. Doch es kam ganz anders. Mit 0:3 haben die "Dorfbuam" das Spiel sogar deutlich verloren.

Trainer Gerry Huber hatte vor dem Spiel schon betont, dass es sicherlich kein Selbstläufer werden würde. Er zeigte sich nach dem Spiel "extrem enttäuscht" und sagte: "Zehn gute Minuten reichen in dieser Liga einfach nicht, um Punkte zu holen. Auch nicht in Holzkirchen." Was der Trainer damit meint: Hankofen kam eigentlich ganz gut ins Spiel, hätte sogar in Führung gehen können. Doch durch eine Situation, in der die Mannschaft laut Huber "kollektiv geschlafen" hat, gingen die Gastgeber in Führung (9.). Nur vier Minuten später der nächste Rückschlag: Holzkirchen stellte durch Arthur Kubica auf 2:0.

"Dann war's eigentlich schon vorbei", resümierte Huber enttäuscht. Seine Mannschaft habe keine richtige Struktur ins Spiel bekommen, viele technische Fehler gemacht. "Nach dem Rückstand hat man der Mannschaft die Nervosität angemerkt", sagte Huber. So waren die "Dorfbuam" zur Pause mit dem 0:2 aus ihrer Sicht sogar noch ordentlich bedient, denn Holzkirchen hätte bei einem Pfostentreffer fast noch das dritte Tor erzielt.

Chancen hatte Hankofen nach dem Rückstand durchaus noch, um wieder ranzukommen. "Aber wir sind derzeit vor dem Tor so harmlos, dass es harmloser kaum geht", so Huber deutlich. Selbst hundertprozentige Möglichkeiten würde seine Mannschaft aktuell nicht nutzen. "Wir müssen da wieder effektiver werden. Es wäre wichtig, dass wir mal wieder in Führung gehen", so Huber. Rund zehn Minuten vor dem Ende machte Holzkirchen mit dem 3:0 durch Semir Ljumani alles klar. Die Chance, es besser zu machen, besteht für die Niederbayern am kommenden Wochenende, wenn es auf eigenem Platz gegen den Tabellennachbarn Kirchanschöring geht.

 
 

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