Bayernliga Süd 3:3! Tor-Festival bei Hankofen-Auswärtsspiel

Hankofens Dominik Waas konnte beim 3:3 gegen den Aufsteiger TSV Nördlingen ein Tor beisteuern. Foto: Charly Becherer

Sechs Tore fielen beim Duell der SpVgg Hankofen gegen den Aufsteiger TSV Nördlingen. Durch individuelle Fehler verspielten sich die "Dorfbuam" den Sieg.

Einen Zwei-Tore-Vorsprung verspielte die SpVgg Hankofen am Samstag gegen den noch immer ungeschlagenen Aufsteiger TSV Nördlingen. Nach 90 Minuten standen insgesamt sechs Treffer auf der Anzeigetafel. "Das war ein wahnsinniges Spiel. In der ersten Halbzeit haben wir eine überragende Partie abgeliefert. Wir sind nach einer Viertelstunde schon mit 2:0 in Führung gegangen, hätten dann aber das dritte nachlegen müssen. So gehen wir mit einem knappen 2:1-Vorsprung in die Halbzeit. Wir hätten dem Gegner den Todesstoß verpassen müssen", analysierte Hankofen-Trainer Gerry Huber.

Schon in der dritten Minute traf Tobias Lermer per Kopf zum 1:0, Christian Liefke erhöhte per Elfmeter in der 15. Minute auf 2:0. Seine Mannschaft hatte das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte einmal sogar am Pfosten. Beim Gegentreffer sah der sonst so sichere Torhüter Mathias Loibl nicht gut aus.

Nach der Halbzeit kam der Gastgeber aus Nördlingen wieder zurück in die Partie und machte in der 50. Minute den 2:2-Ausgleichstreffer. Die die "Dorfbuam" antworteten in der 82. Minute. Timo Sokol spielte einen guten Diagonalball auf Daniel Hofer, dessen Flanke von Dominik Waas mit dem zweiten Kontakt verwertet werden konnte. Wieder kam Nördlingen zurück: Kurz vor Schluss tankte sich Daniel Holzmann auf Höhe der Eckfahne gleich gegen zwei Gegenspieler durch, zog ab und traf per Traumtor zum 3:3-Endstand. Kurz darauf hätte Nördlingen sogar noch gewinnen können, doch Hankofen hatte Glück. "Mit dem Zweikampfverhalten war ich nicht zufrieden. Da war ich schon etwas sauer nach dem Spiel", gab Huber zu. 

Mit neun geschossenen Toren nach drei Spielen läuft die Offensive der Hankofener. Nur der Tabellenerste TSV Schwabmünchen hat mehr Tore erzielt. Das Defensivverhalten ist noch das Manko der Truppe von Huber: "Offensiv läuft es. Da spielen wir teilweise überragenden Fußball. Wenn wir aber die individuellen Fehler nicht abstellen, bringt es uns null Ertrag", sagte Huber.

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos