Bayernliga Nord Sieg im Topspiel: Vilzing kommt der Regionalliga näher

Die DJK Vilzing hat sich im Spitzenspiel der Bayernliga Nord gegen Seligenporten durchgesetzt. Foto: Fabian Roßmann

Mit einem 2:0-Erfolg gegen den SV Seligenporten festigt die DJK Vilzing ihre Tabellenführung in der Bayernliga Nord.

Die DJK Vilzing ist einem Aufstieg in die Regionalliga Bayern wieder einen Schritt näher gekommen! Am Samstagnachmittag gewannen die Oberpfälzer das Top-Spiel der Bayernliga Nord gegen den Tabellendritten SV Seligenporten mit 2:0 (2:0) und festigten damit ihre Tabellenführung.

Dabei hatten die Huthgartenkicker auch das notwendige Glück, dass die Gäste in der Anfangsphase einen Elfmeter an den Pfosten setzten. "Das war ein Hallo-Wach-Effekt für uns", sagte Vilzings Interimstrainer Erich Vogl nach der Partie. "Ab diesem Zeitpunkt waren wir gut im Spiel und haben das Spiel mit einer Zweikampf-Intensität auf unsere Seite gezogen."

Ben Kouame (32.) und Fabian Trettenbach (39.) sorgten mit ihren Treffern für die 2:0-Halbzeitführung der Vilzinger. In der zweiten Halbzeit konzentrierten sich die Vilzinger dann auf eine stabile Verteidigung, waren aber bei Kontern immer wieder gefährlich. Ivan Milicevic hatte per Elfmeter die Chance, rund 20 Minuten vor dem Ende den Deckel auf die Partie zu machen, scheiterte aber an Gäste-Keeper David Paulus. Dennoch reichte es für die Vilzinger am Ende zum Sieg.

"Besser könnte so ein Auftakt nicht laufen", sagte Erich Vogl, der damit sein erstes Pflichtspiel als DJK-Trainer gewonnen hat, nachdem er für den überraschend zurückgetretenen Christian Stadler übernommen hatte. Den Trainerwechsel habe die Mannschaft dabei gut verkraftet: "Die Mannschaft ist dermaßen gefestigt, das hat man in den nächsten Testspielen gesehen. Die kann so schnell nichts aus der Bahn werfen. Hut ab und Respekt vor der Mannschaft, dass sie das so professionell aufgefasst und einfach weiter gearbeitet hat."

Vogl freute sich auch darüber, dass erstmals wieder Zuschauer zu einem Spiel zugelassen wurden. "Das war sensationell. Mit Zuschauern macht es einfach deutlich mehr Spaß, weil einfach Emotionen drin sind. Wir sind schon eine Mannschaft, die die Unterstützung von außen definitiv auch braucht", so der DJK-Coach.

 

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