Bayern Ende des Distanzunterrichts nach den Pfingstferien?

Ein Mund-Nasen-Schutz liegt im Unterricht auf Unterlagen. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild/dpa

Mit dem Ende der Pfingstferien könnte das Thema Distanzunterricht für bayerische Schüler erst einmal vorbei sein. Die Entwicklung der Corona-Inzidenzen im Freistaat deutet derzeit in Richtung Präsenz- oder Wechselunterricht in den letzten Wochen des Schuljahres, wie aus aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Freitagmorgen hervorgeht. Demnach lag den dritten Tag in Folge kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt bei Werten über 165 - der Grenze, ab der Distanzunterricht greift.

Abgesehen von Memmingen erfüllten zudem bereits alle Landkreise die Bedingungen einer mindestens fünftägigen Inzidenz unter 165, die den Abschied vom Distanzunterricht ermöglicht. In Memmingen könnte dies - sofern der aktuelle Trend anhält - am Sonntag erreicht werden.

Die aktuelle Regelung für den Schulbetrieb in Bayern sieht dem Kultusministerium zufolge für den Start nach den Pfingstferien vor, dass bei Inzidenzen unter 50 Präsenzunterricht ohne Abstände erlaubt ist. Zwischen 50 und 165 gilt Wechselunterricht beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand. Über 165 gibt es Distanzunterricht für alle Klassen außer der Jahrgangsstufe 4 und Abschlussklassen, die Wechselunterricht beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand haben.

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