Bayern Warum feiern Katholiken eigentlich Fronleichnam?

Eine Fronleichnams-Prozession in Bayern. Foto: Katharina Baumeister

Mit farbenfrohen Prozessionen und Gottesdiensten unter freiem Himmel feiern die Katholiken in Bayern am Donnerstag Fronleichnam. 

Am oberbayerischen Staffelsee wird die Prozession traditionell auf dem Wasser fortgesetzt: Sie führt durch Seehausen bis zum See, dann fahren Geistliche und Gläubige mit Dutzenden Booten zur Insel Wörth.

Am Fronleichnamstag begeht die katholische Kirche das "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" - und das seit dem 13. Jahrhundert. Papst Urban IV. machte den Tag 1264 zum offiziellen Fest. Die Katholiken tragen das Allerheiligste, Christus in Gestalt einer Hostie, in einem Schaugefäß, einer Monstranz, durch die Straßen und beten um Gottes Segen.

Vielerorts werden Heiligenfiguren und andere christliche Kunstwerke geschmückt und mitgetragen. In Bamberg wird alljährlich für Fronleichnam ein besonderer Schatz aus dem Diözesanmuseum hervorgeholt: Das Domkreuz stammt aus dem 11. Jahrhundert, es ist mit Gold beschlagen und mit Edelsteinen besetzt. 18 Männer tragen das 600 Kilogramm schwere Kreuz bei der Prozession.

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