Bayern Walburga-Verehrung und Fassbinderei bayerisches Kulturerbe

Eine Benediktinerin (l) führt Besucherinnen durch die Abtei St.Walburg. Foto: Marco Schneider/STMF Bayern/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Bayern hat die Walburga-Verehrung in Eichstätt und das Fassbinder-Handwerk in Tirschenreuth in sein Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Damit werde die Liste auf 56 Einträge erweitert, teilte das bayerische Heimatministerium am Mittwoch mit. Durch engagierte Bürger blieben die Traditionen "lebendig und überdauern auch schwierige Zeiten", sagte Heimatminister Albert Füracker (CSU).

Die Verehrung der heiligen Walburga hat sich an deren Grab im oberbayerischen Eichstätt entwickelt. Nach Angaben des Heimatministeriums gehören dazu unter anderem Wallfahrten, die Austeilung von Walburgisöl und die Darbringung von Gaben.

Das traditionelle Fassbinder-Handwerk im oberpfälzischen Tirschenreuth wird durch einen Arbeitskreis am Leben gehalten. Dazu sammeln die Ehrenamtlichen unter anderem alte Werkzeuge, Produkte und Pläne. Interessierte können sich zudem selbst handwerklich in den traditionellen Techniken ausprobieren.

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