Bayern Turn-EM-Dritter: Impfung für Olympioniken "vertretbar"

Lukas Dauser aus Deutschland. Foto: Tom Weller/dpa/dpa

München - Barren-Spezialist Lukas Dauser hat seine Meinung zum Zeitpunkt einer Corona-Impfung für deutsche Olympia-Starter geändert. Er halte das "für absolut vertretbar", dass die Sportler vermutlich in den kommenden Wochen ihre Impfung erhalten würden, sagte der Turner den Zeitungen "Münchner Merkur/TZ" (Donnerstag). "Vor drei Monaten habe ich noch ganz anders darüber gedacht. Es gibt deutlich wichtigere Gruppen als Sportler, die auch zurecht absolute Priorität hatten. Aber aktuell würden wir keinen Risikogruppen die Impfdosen wegnehmen", sagte der 27-jährige Unterhachinger, der am vergangenen Sonntag bei den Europameisterschaften in Basel Bronze am Barren gewonnen hatte.

Die Olympischen Spiele wolle er in erster Linie genießen. "Auch wenn es besondere Spiele werden – die Zuschauer werden fehlen", sagte Dauser. Er würde dort gern ins Finale kommen. "In einem olympischen Finale zu stehen, ist ein großer Traum. Aber ich mache mir keinen besonderen Druck", sagte er.

Die deutsche Turnerriege hatte sich als Zwölfte der Heim-WM 2019 in Stuttgart für Tokio qualifiziert. Die nationale Olympia-Qualifikation findet bei den deutschen Meisterschaften vom 3. bis 6. Juni in Dortmund sowie eine Woche später in München statt.

© dpa-infocom, dpa:210428-99-389139/2

 

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