Stromtrasse SuedOstLink: Bürger können Einwendungen vorbringen

Die unterirdische Stromtrasse soll vom Vorwald her Richtung Donau und dann in den Gäuboden hinüber führen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Nachdem der Bayreuther Netzbetreiber TenneT den geplanten Trassenverlauf der Stromtrasse SuedOstLink von Pfreimd bis zum Kernkraftwerk Isar bei Landshut vorgestellt hat, kam es zu Protesten von unterschiedlichsten Institutionen und vor allem auch aus den betroffenen Landkreisen. Der SuedOstLink ist als riesige, weitgehend unterirdisch verlegte Gleichstromtrasse geplant. Er soll den Windstrom aus dem Norden Deutschlands ins bayerische Stromnetz bringen. 

Zum geplanten Trassenverlauf in Ostbayern des SuedOstLink gab es vonseiten der politischen Vertreter der betroffenen Landkreise teils heftige Kritik. Nun können vom 9. Mai bis zum 11. Juli Bürger Einwendungen erheben.

Für Bürger sowie anerkannte Umweltvereinigungen besteht in der oben genannten Zeit die Möglichkeit, gegenüber der Bundesnetzagentur Einwendungen zu den beabsichtigten Trassenkorridoren zu erheben, und zwar elektronisch per mail, schriftlich oder auch zur Niederschrift bei den vier Auslegungsstellen.

Diese sind:

  • Bundesnetzagentur, Im Gewerbepark A15, Regensburg
  • Bundesnetzagentur, Liebigstraße 3, Landshut
  • Rathaus, Spitalgarten 1, Schwandorf
  • Bundesnetzagentur, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn

Die Unterlagen sowie weitere Informationen zum Vorhaben sind ab 9. Mai zudem im Internet unter www.netzausbau.de/beteiligung5-d. abrufbar.

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