Bayern Söder über Geisterspiele im Fußball: Nichts ausschließen

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, spricht im bayerischen Landtag. Foto: Peter Kneffel/dpa/dpa

München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine Rückkehr zu weiteren Geisterspielen im Fußball nicht ausgeschlossen. "Wir müssen uns die nächsten Tage unterhalten. Es müssen auf jeden Fall die Zuschauerzahlen deutlich reduziert werden", sagte Söder am Samstag dem TV-Sender Sky. Abstandhalten sei zwar möglich, aber die Anfahrt sei immer ein Problem. "Wir können bei diesen ganzen Fragen nichts ausschließen", sagte der CSU-Politiker weiter. In Sachsen wird bereits ohne Zuschauer gespielt.

Die Liga habe schon gute Konzepte, erkannte Söder an. Aber zu niedrige Impfungen auf der einen Seite verbunden mit erhöhter Sorglosigkeit der Menschen bereiteten dem bayerischen Ministerpräsidenten Sorgen.

Seit Mittwoch gelten in bayerischen Fußballstadien eine Obergrenze von maximal 25 Prozent Auslastung und die 2G-plus-Regel. Das heißt, geimpfte oder genesene Besucher müssen zusätzlich negativ getestet sein. Die Entscheidung des 1. FC Köln, der am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach bis zu 50 000 Fans zugelassen hatte, nannte Söder "mutig".

© dpa-infocom, dpa:211127-99-166732/2

 

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