Bayern Söder lobt Steinmeier: Souveränität in wirren Zeiten

Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) steht bei der Bundesversammlung im Paul-Löbe-Haus und redet mit Markus Söder (CSU, unten) und Friedrich Merz (l). Foto: Wolfgang Kumm/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Berlin - CSU-Chef Markus Söder hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Souveränität in schwierigen Zeiten bescheinigt. "Ich glaube, dass seine Erfahrung, seine Souveränität in diesen wirren Zeiten von Fake News und ständigem Hin-und-her schon auch sehr wohltuend sind", sagte Söder am Sonntag dem Fernsehsender Welt am Rande der Bundesversammlung in Berlin. "Ich finde, dass ein Bundespräsident jetzt nicht auch noch ständig sozusagen die Hand am Puls der Bevölkerung haben muss, sondern vielleicht manchmal auch ein bisschen zu Ruhe und Souveränität beitragen sollte." Das habe Steinmeier bislang sehr gut gemacht.

Der bayerische Ministerpräsident betonte, Deutschland habe Steinmeier viel zu verdanken. Der Bundespräsident habe sein Amt immer frei gehalten von Parteipolitik. Daher habe die Union auch auf einen Gegenkandidaten verzichtet. "Er hat Deutschland damals vor der Regierungsunfähigkeit bewahrt, als Jamaika scheiterte, 2017 in der Regierungsbildung" und habe dann letztlich das Zusammenstellen der großen Koalition ermöglicht, rief Söder in Erinnerung. Zudem habe Steinmeier in der Corona-Pandemie immer die richtigen Worte gefunden, ermahnt und zugleich ermuntert. "Ich finde, er ist ein guter Bundespräsident."

© dpa-infocom, dpa:220213-99-108365/2

 
 
 

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