Regensburg Schwangeren-Mordfall von Oberzeitldorn: Urteil erwartet

Der wegen Mord und Schwangerschaftsabbruch Angeklagte. Foto: Sven Hoppe/Archiv Foto: dpa

Im Prozess um die tödliche Messerattacke auf eine Schwangere in Oberzeitldorn soll heute das Urteil gesprochen werden.

Der Staatsanwalt forderte eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten. Er legte dem ehemaligen Geliebten des Opfers Totschlag in einem besonders schweren Fall und Schwangerschaftsabbruch zur Last. Lebenslange Haft steht üblicherweise nur auf Mord, ist bei Totschlag aber auch möglich, wenn es ein besonders schwerer Fall ist.

Der Verteidiger plädierte auf acht Jahre Haft wegen Totschlag und Schwangerschaftsabbruch. Er ging von einer verminderten Schuldfähigkeit seines Mandanten aus. Angeklagt war der Mann wegen Mord und Schwangerschaftsabbruch.

Ihr Ehemann hatte die Schwangere nach der Bluttat Mitte September 2016 gefunden und Notarzt und Polizei gerufen. Die 45-Jährige erlag in einem Krankenhaus ihren Verletzungen, das ungeborene Kind war unmittelbar nach der Attacke gestorben. Der Verdacht richtete sich schnell gegen den Ex-Geliebten der Frau.

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