Bayern Schörghubers Immobilien fast drei Milliarden Euro wert

Euro-Banknoten und Münzen sind zu sehen. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Steigende Mieten und Immobilienpreise haben dem Immobilien- und Brauereikonzern Schörghuber im vergangenen Jahr einen Gewinnsprung beschert. Das Konzernergebnis verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr auf 305 Millionen Euro, wie das Familienunternehmen am Dienstag in München mitteilte. Die Hotels, Büros, Läden, Gasthäuser und 1455 Mietwohnungen im Besitz der Schörghuber-Gruppe seien jetzt rund 2,9 Milliarden Euro wert.

Die Schörghuber-Tochter Bayerische Hausbau baut aktuell rund 1500 Wohnungen auf dem ehemaligen Gelände der Paulaner-Brauerei am Nockherberg in München. Weitere 1600 Wohnungen und einen Schulcampus plant sie im Stadtteil Feldmoching. Mit Zuschreibungen auf den Immobilienwert stieg der Gewinn der Immobiliensparte von 144 auf 260 Millionen Euro nach Steuern.

Erfolgreich war auch die Paulaner-Brauereigruppe, an der Schörghuber 70 Prozent und der holländische Heineken-Konzern 30 Prozent hält: Der Absatz der Nummer Fünf auf dem deutschen Biermarkt legte um 6,6 Prozent und damit weit über dem Marktdurchschnitt zu, der Umsatz kletterte entsprechend auf gut 690 Millionen Euro, das Ergebnis verdoppelte sich auf 51 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern.

Schlechter liefen dagegen die beiden kleineren Geschäftsfelder Hotelbetrieb und Lachszucht - hier sanken Umsatz und Gewinn. Die Münchner Hotels profitierten von einem guten Messe- und Kongressgeschäft, die Häuser in der Schweiz und auf Mallorca dagegen blieben unter den Erwartungen.

 

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