München (dpa/lby) - Ein 47-Jähriger ist am Münchener Hauptbahnhof mit seinem Räumfahrzeug in ein Gleisbett gestürzt. Der Mann wollte zurücksetzen und fuhr dabei über die Bahnsteigkante hinaus, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Der Bahnmitarbeiter konnte das etwa drei Tonnen schwere Fahrzeug nach dem Unfall am Sonntagabend selbstständig verlassen. Er klagte im Anschluss aber über Schmerzen und kam zur Untersuchung in eine Klinik. Wegen der Bergungsarbeiten waren die zwei Gleise auch am Montagmorgen noch gesperrt. Die Schadenshöhe war zunächst unklar. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.