Bayern Ministerium gibt 37 Millionen Euro für Luftfilter in Schulen

Ein Schüler einer neunten Klasse einer Mittelschule sitzt am ersten Schultag zu Beginn des Unterrichts mit Mundschutz hinter einem Fenster im Klassenzimmer. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Lüften ist das A und O in der Corona-Pandemie. Vor allem in Schulen. Doch wie geht das in der kalten Jahreszeit? Jetzt sollen Luftfilter Abhilfe schaffen.

Zur Vermeidung von Corona-Infektionen in Schulen stellt das bayerische Kultusministerium 37 Millionen Euro für Kohlendioxid-Sensoren und Luftfilter bereit. "Gefördert wird die Beschaffung von CO2-Sensoren für jeden Klassen- und Fachraum und von mobilen Luftreinigungsgeräten mit Filterfunktion für Räume, die nicht ausreichend durch gezieltes Fensteröffnen oder durch eine raumlufttechnische Anlage gelüftet werden können", teilte das Ministerium am Freitag in München mit.

"Lüften ist nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen ein wichtiges Element, um Infektionen vorzubeugen", begründete Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) das Förderprogramm, das den Schulträgern die schnelle und unbürokratische Anschaffung der Geräte ermöglichen soll. Gerade in der bevorstehenden Erkältungszeit komme Lüften eine besonders hohe Bedeutung zu. In der Vergangenheit hatten Lehrerverbände wiederholt darauf hingewiesen, dass viele Räume nicht oder nur sehr schlecht zu belüften seien.

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