Ammerndorf/Fürth Nach tragischem Schulbus-Unfall: Fahrer sollen befragt werden

, aktualisiert am 16.11.2018 - 07:30 Uhr
Horror-Crash auf einer Staatsstraße bei Ammerndorf im Landkreis Fürth. Dabei rasten zwei Schulbusse ineinander. Foto: Daniel Karmann, dpa

Bei einem Schulbus-Unfall nahe Ammerndorf (Landkreis Fürth) sind mindestens 40 Menschen am Donnerstag verletzt worden, fünf davon schwer. Einen Tag nach dem tragischen Unglück ist die Ursache noch immer ungeklärt. Die Faktenlage habe sich über Nacht nicht verändert, teilte die Polizei am frühen Freitagmorgen mit. Auch über den Zustand der Verletzten gebe es keine neuen Informationen.

Nach dem schweren Busunfall sollen nun die beiden Fahrer befragt werden. Von ihnen erhofft sich die Polizei Angaben, wie es zu dem Unglück mit 12 schwer- und 16 leichtverletzten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen kommen konnte, wie ein Polizeisprecher sagte. Weil die Fahrer auch am Freitag noch im Krankenhaus behandelt wurden, war zunächst unklar, wann die Ermittler mit der Befragung starten können.

Am Donnerstag waren am Ortsausgang von Ammerndorf nahe Nürnberg zwei Linienbusse frontal aufeinandergeprallt - auf gerader Strecke. Wie viele Kinder und Jugendliche dabei verletzt wurden, konnte der Polizeisprecher am Freitag noch nicht sagen, es müssten erst einmal Listen des Rettungsdienstes verifiziert werden. An zwei Schulen in der Gegend waren Krisenteams für die Betreuung von Schülern im Einsatz.

 
 

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