Bayern Magath: Vorwurf von Einflussnahme auf DFB "Blödsinn"

Felix Magath bei einer Pressekonferenz. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild/dpa

Würzburg - Der Würzburger Fußballchef Felix Magath hat den Versuch einer Einflussnahme des Zweitligisten auf den DFB durch die Drohung mit Kündigung von Sponsorenverträgen bestritten. Das sei "völliger Blödsinn", sagte Magath am Sonntag im TV-Sender Sky. Zuletzt hatte Thorsten Fischer, dessen Unternehmen Flyeralarm auch Hauptgeldgeber bei den Würzburger Kickers ist, wegen einiger Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern angekündigt, Deals mit dem Deutschen Fußball-Bund in Millionenhöhe nicht verlängern zu wollen.

"Es war aus meiner Sicht eine richtige Entscheidung", sagte Magath, der als "Head of Flyeralarm Global Soccer" das Schlusslicht der 2. Liga berät. Wenn man Fischer aber unterstellen wolle, den DFB damit zugunsten der Würzburger unter Druck setzen zu wollen, "hätte er das schon vor Monaten machen müssen", sagte Magath. "Es kam wenn dann zu spät, um den DFB unter Druck zu setzen."

Die Würzburger hätten Fehlentscheidungen immer erduldet und nie dagegen aufbegehrt, urteilte Magath. Der DFB habe inzwischen Gespräche angekündigt. "Bisher ist glaube ich nix passiert", sagte Magath. Fischer hatte sich bei seiner Ankündigung auf das komplette Sponsoring für die Nationalmannschaft und den DFB bezogen. Über die Unterstützung der Frauen-Bundesliga, für die Flyeralarm Namenssponsor ist, solle aber separat verhandelt werden.

© dpa-infocom, dpa:210418-99-251794/2

 

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