Bayern Künstler zeigen noch mehr Werke im Impfzentrum

Bilder von Künstlern hängen in einem Impfzentrum. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild Foto: dpa

Straubing (dpa/lby) - Nach dem Erfolg ihrer Initiative "Kunst im Impfzentrum" hat die Gemeinschaft Bildender Künstler (GBK) im niederbayerischen Straubing ihre Ausstellung mehr als verdoppelt. Weil es seine räumlichen Kapazitäten erweitert hat, habe das Impfzentrum quasi um Bilder-Nachschub angefragt, sagte Mit-Initiator Erich Gruber am Dienstag. Statt 80 Bildern und Skulpturen zieren nun knapp 200 Werke die Räume im Impfzentrum. Ein paar Bilder seien schon verkauft worden. Die Aktion sei in der für Kunstschaffende schwierigen Corona-Pandemie ein Lichtblick, sagte Gruber.

Er selber sei ja nicht dabei, wenn die Menschen geimpft würden und bekomme ihre Reaktionen auf die Bilder nicht persönlich mit, so der GBK-Vorsitzende. Ihm werde jedoch zugetragen, dass das Feedback von großer Anerkennung bis hin zu völligem Desinteresse reiche. Die Aktion sei auch deswegen spannend, weil im Impfzentrum auch Menschen mit Kunst konfrontiert würden, die sonst keine Ausstellungen besichtigen würden.

Aufgrund der Corona-Maßnahmen hatte die Straubinger Gruppe eine Schau zu Weihnachten absagen müssen und sie kurzerhand in das Impfzentrum verlegt. Damit inspirierten sie zahlreiche Kunstvereine in anderen Städten. So zogen unter anderem Regensburg, Freising, Roth, Kronach, Oberhaching, Trier und Kaiserslautern nach.

© dpa-infocom, dpa:210302-99-656018/2

 

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