Tarife 1000 bayerische Krankenhausärzte im Warnstreik

Demonstranten nehmen an der zentralen Kundgebung des Marburger Bund teil. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Rund 1000 bayerische Krankenhausärztinnen und -ärzte aus 100 Kliniken haben sich nach Angaben des Marburger Bunds an einem bundesweiten Warnstreik beteiligt. Die Ärztegewerkschaft wertete die Protestaktionen in der laufenden Tarifrunde mit den kommunalen Arbeitgebern als Erfolg, wie eine Sprecherin in München sagte. Die Zentralkundgebung fand in Frankfurt statt, zu der Mediziner per Bus und Bahn aus ganz Deutschland anreisten. Der Krankenhausbetrieb lief demnach über Notdienstvereinbarungen mit den jeweiligen Krankenhausleitungen weiter.

Bei dem Tarifkonflikt mit den kommunalen Arbeitgebern fordert der Marburger Bund eine Gehaltserhöhung von 5,5 Prozent. Ein weiterer Streitpunkt sind die Anerkennung und höhere Bezahlung von Bereitschaftsdiensten und Rufbereitschaften. Bisher hat es mehrere ergebnislose Verhandlungsrunden gegeben. Der Verband kommunaler Arbeitgeber hatte die Warnstreiks zuvor scharf kritisiert und ein sofortiges Ende der Protestaktionen gefordert.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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