Bayern Kind auf Spielplatz von Baum erschlagen: Suche nach Ursache

Augsburg (dpa/lby) - Nachdem ein knapp zweijähriges Mädchen auf einem Spielplatz in Augsburg von einem Baum erschlagen worden war, geht die Suche nach der genauen Unglücksursache weiter. Die bei dem Unfall verletzte Mutter liege weiterhin im Krankenhaus, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Augsburger Kripo habe einen Gutachter beauftragt, herauszufinden, warum der Baum umgestürzt sei. Wie lange es dauere, bis der Experte zu gesicherten Erkenntnissen komme, sei offen, so der Sprecher. Zunächst war nur bekannt, dass der Baum knapp über dem Boden abgebrochen und danach umgekippt sei.

Die Stadt Augsburg berichtete, dass Bäume auf Spielplätzen alle 12 bis 15 Monate kontrolliert würden. Der Baumbestand an dem betroffenen Spielplatz sei zuletzt im Mai 2020 untersucht worden. "An dem am Wochenende umgekippten Baum wurden im vergangenen Jahr keine erkennbaren Schäden dokumentiert", heißt es in einer Erklärung.

Das 22 Monate alte Kind war am Samstagvormittag auf einem Spielplatz im Stadtteil Oberhausen vor den Augen seiner fünf Jahre alten Schwester von dem Baum getroffen worden. Wenige Stunden später starb das Mädchen an seinen schweren Verletzungen im Klinikum. Auch die Mutter der Kinder wurde von dem Baum getroffen und musste stationär behandelt werden. Ein Kriseninterventionsteam betreute anschließend die Fünfjährige und den Vater der beiden Kinder.

© dpa-infocom, dpa:210712-99-354437/3

 

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