Bayern Kanuslalom-Olympia-Kader trainieren wieder auf Eiskanal

Sideris Tasiadis aus Deutschland in Aktion. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild Foto: dpa

Augsburg - Die deutsche Kanuslalom-Nationalmannschaft kann zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio in diesem Sommer wieder den Eiskanal in Augsburg nutzen. Am Mittwochvormittag wurde die Rennstrecke nach Umbauarbeiten zu Trainingszwecken für Bundes- und bayerische Landeskader freigegeben. Das gab der Deutsche Kanu-Verband (DKV) bekannt. Der Olympia-Kanal von 1972 wird derzeit für die Weltmeisterschaften 2022 generalsaniert. Die Kosten belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro.

Die Betonsanierung im unteren Abschnitt des Kanals ist fertig. Der Olympia-Zweite von 2012, Sideris Tasiadis, war als Augsburger einer der Ersten, die am Mittwochvormittag auf dem neuen Kanal paddelten. Danach schilderte er seinen ersten Eindruck: "Der untere Teil der Strecke ist ein bissel anders als vorher. Das Boot macht ein bissel, was es will", sagte Tasiadis. Bundestrainer Klaus Pohlen betonte, die Strecke sei schneller geworden. "Wassertechnisch ist der Eiskanal nun wieder erheblich schwieriger und anspruchsvoller, vergleichbar nun wieder mit 1972", sagte Pohlen.

Die Sanierung des gesamten Olympia-Parks geht derweil weiter. So werden noch die Toraufhängungen, Außenanlagen und Gebäude modernisiert. Bis Ende des Jahres soll der Umbau abgeschlossen sein. Der Wildwasserkanal kann nun von allen Bundeskadern und bayerischen Landeskadern genutzt werden, erklärte der Chef-Bundestrainer.

© dpa-infocom, dpa:210303-99-669445/2

 

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