Bayern Grundstein für neues Max-Planck-Zentrum in Erlangen gelegt

Erlangen (dpa/lby) - Ein Mikroskop, das Corona-Viren beim Angriff filmt, und eine Maschine, die Blutkörperchen vermisst - das entwickeln unter anderem rund 180 Forscherinnen und Forscher am neuen Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin in Erlangen. Mit einem Festakt wurde am Mittwoch der Grundstein für das Gebäude auf dem Gelände des Uniklinikums gelegt.

Auf fünf Etagen sollen dort ab Anfang 2024 Naturwissenschaftler und Mediziner eng zusammenarbeiten. Bisher sind die Forschungsgruppen nach Angaben des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts im Stadtgebiet verteilte. Dieses hat das neue Zentrum zusammen mit der Friedrich Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und dem Universitätsklinikum gegründet.

Die Forscherinnen und Forscher nutzen den Gründern zufolge mathematische und physikalische Methoden, um die biomedizinische Forschung voranzubringen. Ein großes Ziel ist dabei, neue Ansätze im Kampf gegen Krebs, Corona oder Querschnittslähmung zu entdecken.

Der Freistaat Bayern fördert das Institut mit fast 60 Millionen Euro. Zu der Grundsteinlegung kamen auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler).

© dpa-infocom, dpa:210519-99-663770/2

 

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