Bayern Gefährliche Hundeköder beschäftigen die Politik

Ein Border Collie schnüffelt an einem Baum. Foto: picture alliance / Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild Foto: dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Eine Serie gefährlicher Hundeköder in Nürnberg wird nun zum Fall für die Politik. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) wollte bei einem Besuch der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd am Freitag "Hundebesitzer und Spaziergänger für das Thema sensibilisieren". Glauber zufolge gibt es bereits Hinweise auf einen möglichen Täter - einen Mann "mittleren Alters, der sich in der Vergangenheit mit seinen Taten vor Hundehaltern gebrüstet haben soll", hieß es in einer Mitteilung des Umweltministeriums.

Seit September waren demzufolge in Nürnberg 18 Fälle verdächtiger Köder angezeigt worden, die teilweise auch scharfe Metallgegenstände enthielten. Ein Hund starb. Die Polizei ging daraufhin vermehrt auf Streife. Glauber kündigte an, dass in den kommenden Wochen auch Polizeipferde eingesetzt würden. "Tierquälerei wird nicht geduldet."

 

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