Bayern Filmschätze beim Internationalen Filmwochenende in Würzburg

Würzburg (dpa/lby) - Für die meisten Zuschauer wird es ein Festival vor der häuslichen Leinwand und per Stream, für wenige ein Event im gemütlichen Kinosessel: Auch das 48. Internationale Filmwochenende (27. bis 30. Januar) in Würzburg ist durch die Corona-Pandemie gezeichnet. "Wir können unsere Säle nur zu 25 Prozent maximal auslasten", sagte Viviane Bogumil vom Organisationsteam am Dienstag.

Damit seien nur 65 Zuschauer vor Ort möglich - und die müssten geimpft oder genesen und zusätzlich getestet sein (2Gplus). Einzige Spielstation wird heuer das Central im Bürgerbräu sein. Die meisten Filme würden nur einmal in dem Kino zu sehen sein, anders als in den coronafreien Jahren, wo viele Streifen mehrfach gezeigt worden seien. Bis zu 13.000 Zuschauer zählten die Organisatoren vor der Pandemie.

Wie bereits bei der 47. Ausgabe werden alle Filme eine Woche lang, bis zum 2. Februar, online zur Verfügung stehen. Das erste Internationale Filmwochenende fand 1974 statt. Die ehrenamtlichen Organisatoren wollen seither neben bekannten Filmschaffenden auch Nachwuchstalente nach Würzburg holen und ihnen eine Plattform bieten, weil ihre Werke ansonsten wohl nie in Deutschland gezeigt werden.

Das Publikum wählt aus den 20 Spielfilmen, 15 Dokumentarfilmen und den Werken der zwei Kurzfilm-Blöcke seine Favoriten aus. Die Sieger erhalten ein Preisgeld. Viele der Streifen - aus Bangladesch, Chile, Dänemark oder Frankreich - werden in der Originalsprache zu sehen sein, in der Regel mit deutschem oder englischem Untertitel.

© dpa-infocom, dpa:220118-99-752772/2

 

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