Bayern Feuer in Kieswerk nahe München war Brandstiftung

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild/dpa

Planegg (dpa/lby) - Nach dem schadensträchtigen Feuer in einem Kieswerk in Planegg bei München geht die Polizei von Brandstiftung aus. Das Feuer Anfang August sei mit hoher Wahrscheinlichkeit vorsätzlich herbeigeführt worden, teilten die Beamten am Mittwoch mit. Wer für die Tat verantwortlich ist, blieb aber weiter unklar.

Gebrannt hatte in den frühen Morgenstunden ein längeres Förderband. Der Geschäftsführer der Kieswerke Glück, Markus Wahl, schätzte den Schaden damals auf rund eine Million Euro. Gebrannt hatte das Band auf einer Länge von rund 400 Metern. Verletzt wurde niemand.

In dem Werk wird Kies am Rande des Waldgebiets Forst Kasten abgebaut. Umweltschützer gehen davon aus, dass künftig auf einem 9,5 Hektar großen Areal in dem Wald rund 9000 Bäume für die Erweiterung des Kiesabbaus in der Gegend gefällt werden sollen.

In den Sommermonaten hatten Aktivisten immer wieder Bäume in dem Forst besetzt, um gegen die Rodung zu demonstrieren. Die Polizei seilte mehrfach Aktivisten mit großem Aufwand von den Bäumen ab.

© dpa-infocom, dpa:210922-99-313523/2

 

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