Frankfurt/Main - Erneut ist nach dpa-Informationen am Abend ein Abschiebeflug von Frankfurt am Main nach Kabul gestartet. An Bord des Flugzeugs waren danach 38 Afghanen, unter anderem ein Gefährder aus Nordrhein-Westfalen. Auch ein 23-Jähriger, dessen Einreise die afghanischen Behörden zuletzt aus medizinischen Gründen abgelehnt hatten, soll sich an Bord des Flugzeugs befinden. Wenige Stunden vor dem Flug hatte die Diakonie Hessen einen Abschiebestopp für afghanische Flüchtlinge gefordert. Ein Sprecher begründete dies mit der angespannten Sicherheitslage in Afghanistan.