Der Salmonellenskandal um die frühere Firma Bayern-Ei mit Sitz in Aiterhofen im Landkreis Straubing-Bogen hat ein letztes Nachspiel am Amtsgericht Straubing. Dort geht es um die Frage, ob ein Amtstierarzt den Ex-Bayern-Ei-Chef vor behördlichen Kontrollen gewarnt hatte. Der angeklagte Veterinär sagt: Alles ganz normal, "das war kein Geheimnisverrat".

Der Prozess gegen den ehemaligen Bayern-Ei-Geschäftsführer vor dem Landgericht Regensburg ging im März mit einer Bewährungsstrafe wegen Betrugs und fahrlässiger Körperverletzung zu Ende. Dort hatte der Veterinär als wichtiger Zeuge noch die Aussage verweigert. Seit dieser Woche nun sitzt der 60-Jährige selbst auf der Anklagebank. Der Vorwurf: Verrat von Dienstgeheimnissen.