Bayern DOSB-Präsident über Olympia-Bewerbung: Bevölkerung mitnehmen

DOSB-Präsident Thomas Weikert. Foto: Jonas Güttler/dpa/dpa
DOSB-Präsident Thomas Weikert. Foto: Jonas Güttler/dpa/dpa

München - Eine erneute deutsche Olympia-Bewerbung muss nach Einschätzung von DOSB-Präsident Thomas Weikert den Willen der Bevölkerung widerspiegeln. "Gegen die Bevölkerung Olympische Spiele zu veranstalten, ist nicht möglich", sagte der neue Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Donnerstag bei einer Veranstaltung anlässlich des 50. Jubiläums von Olympia in München. "Wir müssen die Bevölkerung, aber dann auch die Politik und die Wirtschaft mitnehmen. Wenn uns das gelingt, dann steht uns die Welt für Olympische Spiele offen. Dann glaube ich auch, dass wir an verschiedenen Punkten eine gute Chance haben, unter anderem auch München, Olympische Spiele zu bekommen."

Weikert zufolge befasst sich das DOSB-Präsidium aktuell noch mit der Aufarbeitung vergangener Bewerbungen. Erst dann könne man an eine Jahreszahl und einen Ort denken. Theoretisch sind die Winterspiele 2030 noch zu haben. "Wenn es um Winterspiele ginge, wäre München sicher auch eine Option", sagte Weikert. Es sei jedoch "erstmal alles offen."

Weikert befindet sich nach eigener Aussage derzeit als Kontaktperson eines Corona-Falls im hessischen Limburg an der Lahn in Quarantäne.

© dpa-infocom, dpa:220113-99-694999/2

 

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