Bayern Streite zwischen Jugendlichen: Mehrere Verletzte

Das Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild/dpa

Nach einem Streit zwischen Jugendlichen in München findet die Polizei Verletzte an einem U-Bahnhof. Ein junger Mann kommt mit einer Stichwunde ins Krankenhaus. Und auch in Nürnberg wird ein 16-Jähriger nach einem Streit ins Krankenhaus gebracht.

München (dpa/lby) - In einem U-Bahnhof im Münchner Osten ist ein Streit zweier Jugendgruppen eskaliert, wobei ein 18-Jähriger eine Stichwunde erlitt. Der junge Mann sowie zwei weitere Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht. Alle anderen Beteiligten konnten zunächst unerkannt entkommen. Die Fahndung laufe, sei aber noch immer ohne Ergebnis geblieben, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Von den jungen Menschen, die im Krankenhaus sind, befindet sich demnach derzeit niemand in Lebensgefahr.

Am späten Samstagabend war die Polizei zum U-Bahnhof Karl-Preis-Platz in München-Ramersdorf gerufen worden. Zeugen meldeten einen heftigen Streit von jungen Leuten. Außerdem sei mindestens ein Schuss gefallen. Die alarmierten Beamten fanden den 18-Jährigen auf dem Bahnsteig, allerdings mit einer Stichverletzung im Brustbereich. Ein Schuss sei vermutlich nicht gefallen, erklärte ein Polizeisprecher. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Eine 16-Jährige aus dem Landkreis München und ein 18-Jähriger Münchner sollen mit Pfefferspray besprüht wurden sein. Sie sind die beiden anderen aus der Gruppe, die in Krankenhäuser gebracht wurden.

Weil der U-Bahnhof zur Tatzeit gut besucht gewesen sei, sei die genaue Zahl der Beteiligten allerdings noch nicht klar, sagte der Polizeisprecher. Der Grund für den Streit sei ebenfalls noch nicht bekannt. Die Züge der U2 hielten während der Ermittlungen nicht mehr am U-Bahnhof Karl-Preis-Platz.

Auch in Nürnberg ist Samstagnacht ein Streit zwischen Jugendlichen auf dem Freizeitgelände am Wöhrder See aus dem Ruder gelaufen. Ein 16-Jähriger habe nach seinen Angaben einen Streit zwischen zwei jüngeren Leuten schlichten wollen, als ihn ein Unbekannter von hinten mit einem spitzen Gegenstand eine Verletzung am Rücken zugefügt habe, berichtete ein Polizeisprecher.

Der Jugendliche erlitt eine Wunde am Rücken und kam in ein Krankenhaus. Es habe zu keiner Zeit Lebensgefahr bestanden, sagte der Sprecher. Am Wöhrder See hatte sich demnach eine größere Gruppe aufgehalten. Daraus heraus sei scheinbar der Streit entstanden.

Ob der Täter Teil dieser Gruppe war, müsse noch ermittelt werden. Er soll etwa 17 bis 20 Jahre alt sein und flüchtete den Angaben zufolge in Richtung einer U-Station. Wie in München verlief auch die Suche in Nürnberg zunächst erfolglos.

© dpa-infocom, dpa:211024-99-714123/5

 

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