Bayern Bayerns Bevölkerung wächst: Mehr Sterbefälle wegen Corona

Menschen genießen die Abendstimmung am Eisbach im Englischen Garten. Foto: Felix Hörhager/dpa/Symbolbild/dpa

Fürth (dpa/lby) - Die Bevölkerung in Bayern ist trotz steigender Sterbefälle im Zuge der Corona-Pandemie weiter gewachsen. In den ersten neun Monaten des Jahres sei die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner um rund 36.000 auf fast 13,18 Millionen gestiegen, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag bei der Vorstellung des Statistischen Jahrbuchs 2021 in Fürth.

Rund 105.000 Todesfälle seien in diesem Zeitraum verzeichnet worden. Fünft häufigste Todesursache sei im Jahr 2020 Covid-19 gewesen. Nur an Herzkrankheiten, Krebs an den Verdauungsorganen, Krankheiten wie Schlaganfall und infolge von Demenz starben mehr Menschen im Freistaat. Demgegenüber standen in den ersten neun Monaten 2021 fast 110.000 Geburten. Dieses Defizit in der natürlichen Bevölkerungsentwicklung sei aber durch Zuwanderung insbesondere aus dem Ausland und auch aus anderen Bundesländern ausgeglichen worden, sagte Herrmann.

Die bayerische Wirtschaft hat nach seinen Angaben stark unter der Corona-Krise gelitten. Inzwischen gehe es aber wieder aufwärts, sagte der Minister. So sei das Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr 2021 in Bayern preisbereinigt um 3,7 Prozent gestiegen. Das verarbeitende Gewerbe habe ein Umsatzplus von etwa 11 Prozent auf 264,5 Milliarden Euro verbucht. Die Auslandsumsätze erhöhten sich um gut 14 Prozent auf 149,5 Milliarden Euro.

© dpa-infocom, dpa:211216-99-408062/4

 
 
 

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